XXIX. Internationaler Kongreß der Genealogischen und Heraldischen Wissenschaften

Im September 2010 erwartet die deutschen Genealogen eine besondere Veranstaltung im Bereich der Genealogie und Heraldik – der XXIX. internationale Kongreß der Genealogischen und Heraldischen Wissenschaften.

Dieser Kongreß wird alle zwei Jahre in einem anderem Land, durch Institutionen des jeweiligen Gastlandes, die sich auf den beiden Fachgebieten Genealogie und Heraldik besondere Reputation erworben haben, ausgerichtet. Im Jahr 2010 wurde die Ausrichtung von der internationalen Akademie der Genealogie und internationalen Akademie der Heraldik an PRO HERALDICA, Deutsche Forschungsgesellschaft für Genealogie und Heraldik mbH, sowie Wappen-HEROLD, Deutsche Heraldische Gesellschaft e.V. übertragen.

Unterstützung durch La Confédération Internationale de Généalogie et d’Héraldique, Gerhard Tietz Stiftung HERALDIK INTERNATIONAL und Bund Deutscher Familienverbände e.V.

Mehr dazu auf www.congress2010.info/deutsch/kongress

XXIX. Internationaler Kongreß der Genealogischen und Heraldischen Wissenschaften

Stuttgart, 12. – 17. September 2010

Identität in Genealogie und Heraldik

Der Frage von Identität nachzuspüren ist eine faszinierende und aufregende Unternehmung denn eine Identität zu entwickeln, ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen. Das Neugeborene hat zunächst keine eigene Identität, es ist noch Teil der Identität seiner Mutter. Mit fortschreitendem Alter, aber bildet jeder Mensch einen Begriff von sich selbst aus, eben die eigene Identität.

Das Identitätsgefüge eines Menschen kennt mehrere einander überlagernde oder ineinander übergehende Schichtungen. Da ist zum einen die individuelle ganz persönliche Identität, die primär vom Geschlecht und den genetisch übertragenen Anlagen geprägt ist: „ich bin eine Frau, ein Mann, ich bin groß, klein, lebhaft oder ruhig.

Über dieser Schicht liegt in der Regel eine zweite, die sich aus dem sozialen Umfeld des Individuums generiert: die der Familie und ihrer Geschichte, und/oder der religiösen Zugehörigkeit, und/oder einer Gruppe, der man sich anschließt.

Die dritte Ebene der Identität ist die der nationalen bzw. ethnischen Zugehörigkeit, die im Idealfall eine Einheit bilden, es aber in der Realität leider nicht immer tun, wie uns die ausgesprochen schmerzlichen Erfahrungen unserer Zeitgeschichte immer wieder vor Augen führen.

Diese dritte Ebene ist vielleicht die interessanteste Schicht von Identität: Warum fühlt sich ein Araber als Araber, Ein Japaner als Japaner, ein Europäer als Europäer?

… mehr auf www.congress2010.info/deutsch/informationen/vortraege

Quelle: www.congress2010.info

Ich persönlich war noch auf keinem dieser Kongreß, noch kenne ich Teilnehmer aber trotzdem klingt das 5-Tage-Programm sehr interessant.

Ich werde mal versuchen mehr über die Ausstellung und die Vortragsthemen in Erfahrung zu bringen und mir dann eine Teilnahme überlegen. Evtl. kann aber ja schon einer der Leser hier etwas zum Kongreß sagen – ich würde mich sehr über Kommentare freuen!

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