Genealogischer Nutzen von Google Alerts

Ich behaupte einfach mal, dass schon jeder Genealoge mal einen Vorfahren aus seiner Genealogie bei Google eingetragen hat und vielleicht damit auch schon Glück hatte und einen Verwandten finden konnte der nach der selben Person gesucht hat und diese Forschung im Internet veröffentlich hat.

Google für sich ist schon eine sehr mächtige Suchmaschine und bietet tolle Möglichkeiten der Suche. Was Google selbst kann möchte ich heute aber nicht vorstellen, sondern eher die Möglichkeit mit Google alerts praktisch Suchanfragen vorprogrammieren zu können.

Ich möchte einfach mal an einem konkreten Beispiel über den Nutzen von Google Alerts berichten…

Stellen wir uns vor wir haben gerade einen Familienzweig erforscht und haben durch Archive, Dokumente oder sonstige Unterlagen ein paar neue Erkenntnisse gewonnen und vielleicht eine entfernt verwandte Tante/Onkel gefunden die Schwester oder Bruder unseres UrUrGroßvaters ist. Es wäre doch toll wenn wir diesen Namen jetzt bei Google suchen würden und uns bei den Ergebnissen eine Internetseite angezeigt werden würde die genau diese Person anzeigt und der Autor der Internetseite auch noch mit der Person verwandt ist – somit ist er ja auch unser Verwandter!

Leider hat man solche Treffer nur selten – und mir persönlich geht es dann oft so, dass ich vielleicht in einem halben Jahr oder einen Jahr noch einmal suche, aber danach wird es versanden …

Nicht so mit Google alerts. Nach einer kostenlosen Anmeldung bei Google (ein normales Google Konto) lässt sich dann auf Google alerts zugreifen und eine Suchanfrage anlegen. Diese Suchanfrage wird dann bis auf Wiederruf bei Google gespeichert und man erhält sobald Google eine Internetseite indiziert (durchsucht) eine Email mit den aktuellen Suchergebnissen. Das bedeutet, wenn ein Forscher vielleicht 3 Monate nach unserer Suchanfrage eine Internetseite einstellt, dann wird Google diese indizieren und als Suchergebnisse ablegen. Wenn diese Internetseite jetzt unseren Suchabfragen entspricht, erhalten wir direkt eine Email mit dem Link zur entsprechenden Internetseite – also eine vorprogrammierte Suchanfrage!

 
Benachrichtigungsemail von Google alerts – Suchabfrage “Olding Kentucky”

Durch Google alerts werden uns also keine informativen und wichtigen Suchergebnisse mehr verloren gehen, denn Google “überwacht” diesen Prozess für uns.

Was sagt Google über Google alerts – http://www.google.com/support/alerts/

Fazit

Google alerts sind kostenlos und eigentlich ein muss für jeden Forscher, denn immerhin kann man sich sehr einfach über neue Ergebnisse zu seiner eigenen Suchanfragen informieren lassen.

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