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ACHGELIS, Gerd[1]

männlich 1908 - 1991


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  • Geboren  16 Jul 1908  Golzwarden, Wesermarsch, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [2
    Geschlecht  männlich 
    Beruf  Flugkapitäin  [1
    Gestorben  18 Mai 1991  Hude, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  [2
    Personen-Kennung  I2827  Timo Kracke
    Zuletzt bearbeitet am  16 Dez 2009 

    Familie  LUKS, Erika 
    Kinder 
    >1. ACHGELIS, I.R.
    Familien-Kennung  F1953  Familienblatt

  • Ereignis-Karte
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  • Notizen 
    • Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Achgelis

      Nach einer Elektrikerlehre begann er 1928 als Kunstflieger zu arbeiten. Im Jahre 1930 flog Gerd Achgelis eine Stunde lang auf dem Rücken über London. 1931 wurde er deutscher Kunstflugmeister. Ab April 1932 arbeitete er als Fluglehrer am Technikum Weimar und als Testpilot. Seine Stelle als Chefpilot bei Focke-Wulf in Bremen trat er im Jahre 1933 an. 1934–36 war Gerd Achgelis Weltmeister im Kunstfliegen. Zudem erprobte er als einer von mehreren „Einfliegern“ (Testpiloten) bei Focke-Wulf / Albatros in Berlin neue Flugzeugtypen und wurde Mitinhaber der Hubschrauberfertigung von Focke, Achgelis & Co. GmbH in Delmenhorst. Dort startete er am 26. Juni 1936 mit der neuen Fw 61, dem ersten Hubschrauber, der in Deutschland entwickelte wurde, zum Jungfernflug. Im Jahre 1937 gründete er zusammen mit Henrich Focke die Firma Focke-Achgelis. Die Firma begann den Hubschrauberbau in Hoykenkamp.[1]
      1933 bot ihm Hermann Göring die Stelle eines Kunstfluglehrers an der Verkehrsfliegerschule Berlin an, wo er eine Kunstflugstaffel gründen und ausbilden sollte. Achgelis nahm dieses Angebot nicht an. Göring versuchte 1941, nach dem Tod des bekannten Kunstfliegers Udet, Achgelis als dessen Nachfolger zu gewinnen. Achgelis jedoch blieb als Einflieger bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in einem Flugzeugwerk in Graudenz. Von dort konnte er beim Kriegsende nach Westdeutschland fliehen.
      Nach dem Krieg betrieb Achgelis zunächst den elterlichen Hof in Schweiburg (heute Ortsteil von Jade). Ab 1952 war er kaufmännisch in Hude tätig. Gleichwohl blieb er der Fliegerei verbunden. 1961 entstand auf seine Initiative die Flugplatzgemeinschaft Oldenburg. 1975 erhielt er die Ehrenmedaille und Ehrenbürgerschaft von Paris für seine fliegerischen Verdienste. Er stiftete auch einen Wanderpreis, „Kavalier der Lüfte“, der regelmäßig im November jedes Jahres verliehen wird. [2]

  • Quellen 
    1. [S50] Wachtendorf - Namensträger, Ihre Familien und Abstammungen (Leihgabe von Ewald Wachtendorf, Hude - Siehe Quelle 21), Günter Wachtendorf, (Oldenburg, 1994).

    2. [S199] Internetseite, Wikipedia.org, Wikipedia.